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Durch Prof. Dr. A. O. Rapp wurde im Jahr 2014 der Begriff der bildgebenden optischen Bau-Forensik geschaffen.

Das Ziel der optischen Bau-Forensik ist das Erkennen von Zusammenhängen und Ursachen bei der Aufklärung von Unregelmäßigkeiten und Schäden im Bauwesen.

 

Der Erfolg begründet sich darin, dass wichtige Spuren, die für das menschliche Auge im Tageslicht unsichtbar sind, sichtbar und fotografisch auswertbar werden. Auch in Fällen, bei denen die Ursache durch ein Forensik-Bild nicht direkt nachweisbar ist, kommt der Sachverständige häufig durch die plötzlich sichtbar gewordene Spur auf die Idee des eigentlichen Ursachenzusammenhanges, der dann durch Probennahme an der richtigen Stelle nachgewiesen werden kann.

 

Durch forensische Kameras in Verbindung mit den entsprechenden Lichtquellen können zahlreiche Baustoffe und Unregelmäßigkeiten verglichen und untersucht werden, einschließlich einer dazugehörigen Bildaufnahme. Es können diverse Baustoffe untereinander verglichen werden und ob der verbaute Baustoff mit dem vertraglich vereinbarten Baustoff identisch ist, z.B, bei Parkettklebern, Teppichen etc.. Reinigungserfolge nach Brandschäden können mittels der Bauforensik ebenso kontrolliert werden. Auch sanierte Wasserschäden die Wasserränder an Tapeten oder ähnlichem ausgelöst haben können überprüft werden. Wurde die Tapete wirklich erneuert oder wurden Wasserränder einfach überstrichen und die Tapete trotzdem abgerechnet.

 

Beispieldarstellung:

 VIS-NormalfotografieVIS-Normalfotografie

 

 

Lichtquelle :            LED-Weiss mit vorgesetzten Blaufilter

Kamera:        Forensikkamera mit vorgesetzten Cyan- und Orangefilter

 

Fluoreszenzbildanalyse:
Fluoreszenz bei Baustoffen entsteht, durch Licht mit bestimmten Wellenlängen und Farben welches auf Baustoffe eingestrahlt wird und durch diese absorbiert wird. Dieses Licht wird dann in eine andere Wellenlänge und Farbgebung umgewandelt und sofort wieder abgestrahlt. Baustoffe und Materialien die stark fluoreszieren, leuchten regelrecht in der Farbe des abgestrahlten Lichtes.

Organische Stoffe haben die Eigenschaften in verschiedenen Stärken (je nach Material) zu fluoreszieren.

Mineralische Stoffe hingegen verfügen über diese Eigenschaft nicht (wenige Ausnahmen).

 

 

 

UV – Absorbstionsbildanalyse:
Fast jedes organische Material wie auch Schimmelpilze und ihre Hyphen, Myzelien, Sporen und Enzyme haben eine starke UV-Absorption rein mineralische Baustoffe wie Kalk, Gips, Beton etc. besitzen jedoch keine größere UV-Absorption. Daher kann bei einer Abschätzung eines UV-Absorptionsbildes leicht festgestellt werden ob der Baustoff oder das zu untersuchende Material viel oder wenig organische Substanz enthält. Ebenso ob auf einer rein mineralischen Oberfläche ein „Biofilm“ aus z.B: transparenten Pilzen vorhanden ist.

 

IR – Absorptionsbildanalyse oder auch Infrarot Fotografie:
Anwendung findet dies in der Bauforensik für pigmentierte Schimmelpilze und dunkle Verschmutzungen z.B. Ruß (nach Brandschäden) auf dunklem Untergrund. Baustoffe die kein Ruß, Kohle, Bitumen oder Melaninen enthalten werden als hell im IR-Absorptionsbild wahrgenommen. Dunkle Kontaminationen z.B. durch Ruß auf Teppichen und Wänden nimmt man im IR – Absorptionsbild dunkel vor hellem (sauberen) Hintergrund wahr.

 

VIS – Absorbstionsbildanalyse reguläre Tageslicht-Fotografie:
Jedes Foto aus einer normalen Kamera ist für die VIS – Absorptionsanalyse (normale Farbfotografie) geeignet. Die Fotoaufnahmen sind notwendig und wichtig z.B.  für eine Orientierung des Betrachters und insbesondere bei der Bauforensik sind sie notwendig als Referenzbild. Man erhält dann einen direkten Vergleich zum Forensikbild..

 

Sachverständiger für Schäden an Gebäuden gemäß DIN EN ISO/IEC 17024 European Certification Council gültig bis 31.10.2021Sachverständiger für Schäden an Gebäuden gemäß DIN EN ISO/IEC 17024 European Certification Council gültig bis 31.10.2021Sachverständiger für Schäden an Gebäuden mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation - gültig bis 06.10.2022Sachverständiger für Schäden an Gebäuden mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation - gültig bis 06.10.2022

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